Direkte orale Antikoagulantien im klinischen Setting

  • Pat. mit Antikoagulation bekommen zunehmend direkte orale Antikoagulantien (DOAK), da diese eine gute Handhabbarkeit und hohe Sicherheit aufweisen. Anders als bei Vit-K-Antagonisten gibt es aber kaum Daten zum perioperativen Management. Wir untersuchten dies im Rahmen elektiver herzchirurgischer OPs. Bei Unterschreiten des DOAK-Plasmaspiegels von 30 ng/ml erfolgte die OP-Freigabe; bei Pat. mit Vit-K-Antagonisten erfolgte sie bei einer INR < 1,3. Primärer Endpunkt war die Blutmenge über die Thoraxdrainagen in den ersten 12 Stunden nach OP. Sekundäre Endpunkte waren thrombembolische und hämorrhagische Ereignisse. Es zeigte sich bei Pat., die präoperativ mit DOAK behandelt wurden, kein erhöhtes Blutungsrisiko verglichen mit Pat., die vor der OP Vit-K-Antagonisten einnahmen. Der postoperative Blutverlust unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen; ebenso ergab sich kein signifikanter Unterschied der sekundären Endpunkte.

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Metadaten
Author:Vanessa FoxGND
URN:urn:nbn:de:hbz:294-82880
DOI:https://doi.org/10.13154/294-8288
Referee:Ingvild BirschmannORCiDGND, Kaffer KaraGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2021/08/16
Date of first Publication:2021/08/16
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Fakultät
Date of final exam:2021/06/17
Creating Corporation:Medizinische Fakultät
GND-Keyword:Herzchirurgie; Blutung; Vitamin-K-Antagonist; Direktes orales Antikoagulans; Blutstillung
Institutes/Facilities:Herz- und Diabeteszentrum NRW, Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
Dewey Decimal Classification:Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / Medizin, Gesundheit
faculties:Medizinische Fakultät
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gelten der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht